15/11/2009 um 22:22 (Heidenverstand, International, Politik, Serien)
Tags: Gleichnis, Kapitalismus, Politik, Satire, Wirtschaft

Für die Wirtschaft! Nicht für den Menschen.
In den vergangenen Wochen habe ich immer wieder die Frage nach dem „Wann kommt der nächste Eintrag“ gestellt bekommen. Naja … ich hab’s ehrlich gesagt vor mir hergeschoben. In einer so grausamen Zeit wie der unseren (warum sie das ist möchte ich ein wenig später erläutern) kam es mir einfach falsch vor nicht jede freie Minute für die „Selbstheilung“ aufzuwenden.
Ich kann mich gar nicht genau entsinnen wieviele verschiedene Ansätze zu neuen Einträgen ich von August bis November verworfen habe. Da waren satirische Texte drunter, „lehrreiche“ und solche, die einfach belanglosen Inhalt gehabt hätten. Aber keiner hat meinen Ansprüchen genügt. Irgendwie war ich abgelenkt. Wollte ich zum Beispiel davon schreiben, wie man fröhliche heidnische Feste begeht, dann standen dem Meldungen über Arbeitslosenzahlen im Weg. Nahm ich mir vor davon zu berichten wo christliche Verhaltensweisen heidnische Wurzeln hatten, dann sah ich wie diese gleich mitpervertiert wurden.
Aber irgendwann muss ja damit einmal Schluss sein. Deshalb hier mein Beitrag…
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31/07/2009 um 21:21 (Heidentum, Religion, So ist's Brauch)
Tags: Fest, Göttin, Gott, Heidentum, Jahreskreisfest, Lugh, Lughnasad, Neuheidentum, Räuchern, Räucherwerk, Wicca

Das Pentakel als Symbol des Wicca
Wenn man sich den Kalender besieht, stellt man unweigerlich fest, dass ein neuer Mond beginnt. Der August. Für unsere Vorfahren waren die ersten Augustnächte einem besonderen Wesen gewidmet – Lugh, „dem“ keltischen Gott. In dichter Verwandtschaft mit dem germanischen Göttervater Odin stellt Lugh, der auch die Sonne befehligt, erstarkt er dieser Tage; Grund genug für ein Fest ist das allemal.
Da meine eigene Expertise hier allerdings nicht halb so groß wie die einer guten Freundin ist, möchte ich hier einmal ein „Gastspiel“ ankündigen – und werde Fragen gerne weiterleiten.
Achja: Üblicherweise zeige ich mich ja durchaus gesprächsbereit – in diesem Fall nicht. Es ist nicht mein Beitrag – und nicht jeder möchte sich mit anderen Meinungen pausenlos herumschlagen!
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27/07/2009 um 21:29 (Allgemeines)
So … nach dem Stress der vergangenen Wochen möchte ich mich einmal wieder als Blogger betätigen. Damit aber meine Finger nicht gleich wieder an einem Muskelkrampf leiden wird’s keine Fortsetzung des letzten „Heidenvertandes“, sondern eine kurze Homage an einen meiner neuen Helden.
Andrew J. Hall
Diesem Typen würde ich am Liebsten einen Schrein bauen. Er hat die Frechheit neu erfunden. Er sieht nämlich im Augenblick überhaupt nicht ein, warum er dieses Jahr (!) auf seinen lächerlichen Bonus von 100 Millionen Dollar verzichten soll.
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12/07/2009 um 21:56 (Allgemeines, Irren ist biblisch, Religion, Serien)
Tags: Diskussion, Religion
Wenn man die religiösen Diskussionen der letzten Zeit so verfolgt – und dabei sich selbst genauso kritisch betrachtet wie alle anderen – dann kann man eine Feststellung nicht umgehen: Wir reden aneinander oft vorbei. Aber woran liegt das? Was treibt uns dazu, uns gegenseitig falsch zu verstehen?
In stundenlangen Gesprächen bewegen wir uns pausenlos im Kreis. Ich habe selten Menschen miteinander über dieses Thema „philosophieren“ gehört, die (trotz gegensätzlicher Ansichten) zufrieden aus einem solchen gingen. Und der Grund dafür ist eigentlich immer der Gleiche: Frust darüber, dass im Endeffekt niemand etwas dazulernt. Klar – es gibt Ausnahmen. Zumeist dann, wenn einer der beiden Gesprächspartner sowieso schon vorher eigene Zweifel aufgebracht hat. „Missionierungen“ – ob diese nun christlich, atheistisch oder sonstwie sind – schlagen häufig fehl und erzeugen eine Menge Unmut. Können wir selbst etwas gegen diesen Umstand tun? Was ist dann das richtige Verhalten?
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08/07/2009 um 21:37 (Christentum (Kritik), Irren ist biblisch, Religion, Serien)
Tags: Aschera, Ascherah, Bibel, Buch Richter, Christen, Christentum, El, Gott, Irren, Irrtum, Jahwe, Kritik, Luther, Martin Luther, Mose, Religion

Martin Luther, mutiger Pionier des evangelischen Christentums
Wenn Martin Luther von einem Wäldchen erzählt, dann würde ich skeptisch werden. Was in seiner Bibel-Übersetzung nämlich ein friedlicher Hain ist, stellt in Wahrheit das Symbol der alten sumerischen Göttin Ascherah da – die ihrerseits mit dem Gott „El“ verheiratet ist.
Seine Aversion gegen die mächtige Gemahlin des später als jüdisch / christlicher Hauptgott aktiven „El“ zieht sich übrigens durch die Gesamte Übersetzung und wurde erst in der revidierten Ausgabe erfolgreich „beendet“. Dabei verwundert’s einen nicht, dass er als Anhänger einer monotheistischen Religion ein Faktum hätte verschweigen wollen: Die (göttliche) Gattin seines einzigen Gottes ist nämlich Mutter. 70-fach.
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