
Martin Luther, mutiger Pionier des evangelischen Christentums
Wenn Martin Luther von einem Wäldchen erzählt, dann würde ich skeptisch werden. Was in seiner Bibel-Übersetzung nämlich ein friedlicher Hain ist, stellt in Wahrheit das Symbol der alten sumerischen Göttin Ascherah da – die ihrerseits mit dem Gott „El“ verheiratet ist.
Seine Aversion gegen die mächtige Gemahlin des später als jüdisch / christlicher Hauptgott aktiven „El“ zieht sich übrigens durch die Gesamte Übersetzung und wurde erst in der revidierten Ausgabe erfolgreich „beendet“. Dabei verwundert’s einen nicht, dass er als Anhänger einer monotheistischen Religion ein Faktum hätte verschweigen wollen: Die (göttliche) Gattin seines einzigen Gottes ist nämlich Mutter. 70-fach.
Das Land meiner Kinder
Interessant ist ein Zitat, das genau so in der Bibel steht. Lassen wir es wirken, bevor wir es zerpflücken…
5. Mose 32,8-9
8 Als der Höchste (den Göttern) die Völker übergab, als er die Menschheit aufteilte, legte er die Gebiete der Völker nach der Zahl der Götter fest;
9 der Herr nahm sich sein Volk als Anteil, Jakob wurde sein Erbland.
Also für mich sieht das so sehr nach Monotheismus aus wie Pi genau 3 ist. Und da ich natürlich nicht der erste bin, der dieses „Problem“ entdeckt hat, gibt es natürlich auch die Lösung: Man übersetzt es gänzlich anders. So heißt es bei Luther dann:
5. Mose 32,8-9 (Luther 1984)
8 Als der Höchste den Völkern Land zuteilte und der Menschen Kinder voneinander schied, da setzte er die Grenzen der Völker nach der Zahl der Söhne Israels.
9 Denn des HERRN Teil ist sein Volk, Jakob ist sein Erbe.
Also was jetzt? Der Unterschied ist ja nicht gerade klein. Aber praktisch, oder? Löst jede Diskussion über Polytheismus in der Bibel in Wohlgefallen auf. Man halte davon, was man will – ich halte es für jämmerlich. Aber es ist nicht der einzige Kunstgriff bei Übersetzungsarbeiten, der eigentlich ein Kopfschütteln erzeugen muss. Schließlich war da ja noch die Sache mit dem Wald im Tempel.
Ein Hain für Ascherah
Im Buch Richter wird Gideon angewiesen für seinen Herren einige symbolische Dienste zu tun. Das hört sich, in der Einheitsübersetzung, folgender Maßen an:
Richter 6,25-26
25 In jener Nacht sagte der Herr zu Gideon: Nimm das Rind deines Vaters, den siebenjährigen fetten Farren, reiß den Altar des Baal nieder, der deinem Vater gehört, und den Kultpfahl daneben hau um!
26 Bau einen Altar für den Herrn, deinen Gott, auf der Höhe der Burg hier, entsprechend der vorgeschriebenen Ordnung, nimm den fetten Farren und bring ihn mit dem Holz des Kultpfahls, den du umhaust, als Brandopfer dar.
Naja – nicht eben nett zu seiner eigenen Gemahlin, aber der Haussegen hängt in göttlichen Haushalten bekanntlich oft schief. Da lässt man schonmal die Möbel des anderen „entsorgen“. Innerhalb der biblischen Logik ist das allerdings nicht weiter verwunderlich und durchaus nachvollziehbar – ganz im Gegensatz zu den ursprünglichen Lutherübersetzungen. Dort heißt es nämlich:
Richter 6,25 (Luther 1545)
Und zerbrich den Altar Baals [...] und haue ab den Hain der dabeisteht.
zitiert aus „Lexikon der biblischen Irrtümer“
Und so wird aus einem einzelnen Pfahl ein kleines Wäldchen. Naja – grundsätzlich wäre das nicht unbedingt dramatisch, dass er das tut; würde er nicht plötzlich den Namen der Göttin verschwinden lassen. Da stellt sich einem doch die Frage nach der Genauigkeit bei den Übersetzungen.
Oder wollte Luther Ascherah tatsächlich verschwinden lassen? Hat ihm vielleicht gedämmert, dass das Volk (welches bis dahin die Bibel ja zumeist nicht wirklich gelesen hatte – schließlich war Latein bereits damals keine „lebende“ Fremdsprache mehr und im Volk eigentlich nur aus der Kirche bekannt) das vielleicht richtig … äh … falsch verstehen könnte?
Fazit
Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht glaube, dass andere auf diese Fehler ja schon lange gekommen wären, wenn es denn Fehler wären. Dazu möchte ich hier einmal Stellung beziehen:
- Es wird immer von den aktuellen Zuständen ausgegangen. HEUTE ist es einfach sich Bibeltexte zu organisieren und verschiedene Deutungen zu lesen. Die Anhänger dieses Gottes haben es jedoch lange Zeit zu verhindern gewusst, dass der „Normalverbraucher“ entgegen den Richtlinien denkt.
- Selbst das LESEN der Texte wurde dadurch verhindert, dass das Volk im Allgemeinen Latein „weniger gut“ beherrschte (sprich: Gar nicht). Luther tat hier einen mutigen Schritt.
- Entweder Luthers Mut – oder seine Übersetzerfähigkeiten reichten nicht aus um ein ordentliches Abbild der Bibel zu verbreiten. Oder aber es lag nicht in seinem eigenen Interesse da letzte Fünkchen Glaubwürdigkeit aus den Texten zu pressen, indem er riskierte, dass Gelehrte doch noch die Zusammenhänge erkannten (und verbreiteten), die es zwischen dem sumerischen Gott „El“ und „Jahwe“ / „El“ aus der christlichen Lehre gab.
So oder so – das Beispiel mit dem Hain (und seine „Korrektur“ in späteren Luther-Bibel-Übersetzungen) zeigt auf, dass die Texte der Bibel nicht so unumstößlich sind, wie das einige gerne hätten.
lG,
Daniel
PS: Wer einen brauchbaren Link zu einer original Luther-Bibelfassung hat: Immer her damit!
unsmaria Sagte:
on 09/07/2009 at 17:12
Das ist mal ein interessantes Fundstueck. Wo haben sie die Uebersetzung von 5. Mose 32,8 her? Sowohl in der Biblia Hebraica Stuttgartensia als auch in Ausgabe von Westminster steht an dieser Stelle „Ben Jischrael“ (zu gut deutsch: Soehne Israel)
DerSinn Sagte:
on 10/07/2009 at 00:37
Hallo!
Wenn die Frage ehrlich gemeint war, dann möchte ich sie auch entsprechend beantworten. Die Übersetzung entstammt der Einheitsübersetzung. Sofern nicht anders angegeben entstammen meine Zitate generell dieser Version.
Ich selbst spreche kein hebräisch (weswegen ich jetzt auch nicht heucheln werde, dass ich die Hebraica Stuttgartensia gelesen hätte). Aber eine Anmerkung dazu ist ja weit verbreitet (und steht so in einer der beiden Bibel-Übersetzungen, die ich privat verwende [in der EU natürlich - die andere, dich verwende ist die NWÜ d. Z.J.]:
Meine bisherige Annahme war, dass der hebräische Urtext wohl beide Deutungen zulässt (schließlich werden ja die Konsonanten weggelassen, sofern ich das richtig verstanden habe => JHWH könnte deshalb Jahwe oder Jehova heißen).
Gibt es da entsprechendes Material, das zu empfehlen wäre?
lG,
Daniel
Stef Sagte:
on 09/07/2009 at 22:25
Das Bibelzitat über die „Götter“ stammt offensichtlich aus der Einheitsübersetzung (!).
In der griech. Übersetzung des Alten Testaments (Septuaginta), die auch die ersten Christen hauptsächlich verwendeten, wird (wie auch in vielen anderen Übersetzungen) stattdessen „Söhne Gottes“ (bzw. „Engel“) übersetzt. In der Bibel werden übrigens teilweise auch Menschen als Götter bezeichnet (wobei damit nicht gemeint war, dass Menschen wirklich Götter wie Gott selbst wären).
Ich bleibe dabei: die Bibel ist für den Laien (und für den Nichtchristen erst Recht) teilweise nur schwer zu verstehen und sie wird deshalb nicht selten missverstanden.
Es reicht eben nicht, sich einfach nur Bibelstellen herauszupicken und sie dann nach eigenem Verständnis (oder Gutdünken) zu zerpflücken und sich dann ggf. sogar noch darüber lustig zu machen.
Ich frage mich ehrlich, was Du, Daniel, damit eigentlich bezweckst?
„Aufklärung“ ist es sicher nicht, da Du lediglich 1 Meinung von vielen vertrittst (nämlich, die 1(!) Buches). Und der Autor des besagten Buches hat m.E. ganz offensichtlich kein wirklich tiefes Verständnis der Bibel.
Warum nicht die Bibel mal ERNSTHAFT studieren? (z.B. indem man nicht nur Behauptungen aufstellt, sondern vielleicht auch mal ehrliche Fragen stellt)
Wie gesagt, es wird ja niemand gezwungen an die Aussagen der Bibel zu glauben. Und schon gar nicht an die in dieser Reiche oftmals missgedeutete Aussagen der Bibel….
(ich glaube zumindest nicht daran, dass es mehr als 1 Gott gibt. Und das sagt auch die Bibel nirgends aus – wenn man sie richtig liest und versteht)
DerSinn Sagte:
on 09/07/2009 at 23:59
Hallo zusammen,
ich muss mich leider kurz fassen – es ist schon spät. Ich werde u.U. weitere Erläuterungen nachreichen.
@Stef
Schweres Foul. Das ist eine glatte Unterstellung. Woher beziehst Du Deine Informationen? Aus der Tatsache, dass ich das Buch verlinkt habe? Oder, weil ich in diesem Beitrag daraus zitiere? Ja – es ist mein Lieblingsbuch zu dem Thema und die Inspiration für diesen Blog gewesen, das geb’ ich gerne zu. Es ist allerdings nicht die „Quelle“ jeder meiner Ansichten.
Zunächst: Du vertrittst auch nur „Die Meinung“ eines Buches. Und dass Du annimmst, der Autor hätte kein „wirklich tiefes Verständnis der Bibel“ könnte daher rühren, dass Du ein anderes hast, oder? Er ist anderer Meinung – und ich gebe ihm nicht überall Recht. Als Beispiel möchte ich benennen, dass er über Abimelech schreibt dieser wäre (Zitat) „Vierfacher Vater ohne Kinder“ – das halte ich für Blödsinn.
Jetzt mal im Ernst – heißt das, ich darf nur „neutral“ über die Bibel schreiben, weil ich finde, dass sie ein gefährliches Werk ist? Und Du darfst in Deinem Blog (aus meiner Sicht oftmals einfältige – Ich weiß, dass es abgedroschen klingt, wenn ich das jetzt sage, aber ich will nicht, dass Du das jetzt auf Deine Person ummünzt) alles für toll halten und das publizieren?
Meine Meinung ist zumindest soviel wert wie Deine.
Ich wurde, dankenswerter Weise, höchst christlich erzogen. In meiner Familie gibt es einige unheilbar katholische Menschen – und in meinem privaten Umfeld eine ganze Schar Zeugen Jehovas. Ich habe es eine Zeit lang ernsthaft versucht (und ich hatte 10 Jahre Zeit). Ja, am Anfang wollte ich sogar Theologie studieren – auch wenn Du mir das jetzt nicht glaubst.
Leider kam dann der Moment, in dem ich einige Unstimmigkeiten entdeckte – und die Erklärungen, die mir die Gemeinschaft der Christen in meinem Umfeld boten mehr als vage Versuche waren, etwas in einen Text hineinzudichten.
Interessant ist, dass Du und „Deinesgleichen“ (also ebenfalls bibeltreue Christen) immer gleich davon ausgeht, dass diese Phase nicht schon hinter einem liegt. Ich hab’s überwunden. Es tut mir Leid – aber ich werde keine „christliche Überlegenheit“ akzeptieren. Ich werde von meinem Recht meine Meinung zu äußern Gebrauch machen und mich nicht der übermächtigen Weisheit irgendeines Christen unterstellen.
Die gibt es nicht.
Ich habe den Schluss gezogen, dass „Ihr“ falsch liegt. Ich stelle hier meine Erkenntnisse und meine Meinung zur Verfügung und versuche – so gut es mir eben möglich ist – offen zu bleiben.
Übrigens: Warum verbreitest DU hier eigentlich christliche Propaganda anstatt mal ehrliche Fragen zu stellen? Ganz recht. Weil Du glaubst richtig zu liegen. Genau wie ich.
*lach* – Und Du hast mich einmal gefragt, ob ich mir so sicher bin, dass meine Götter existieren.
Ich lege meine Meinung dar und stelle meine Erkenntnisse zur Verfügung. Bitte vergiss nicht: So wie Du davon überzeugt bist, dass ich die Bibel falsch verstehe, bin ich der Ansicht, dass Du sie falsch verstehst. Ich zum Negativen – Du zum Positiven.
Wenn Du meine Meinung als unqualifiziert abtust, dann sollte Dir klar sein, dass ich das ebenfalls tue.
Solange Du nicht behaupten willst, dass Du besser wärst als ich, solltest Du also davon Abstand nehmen mir Dinge zu unterstellen (Stichwort: „missgedeutet“, „falsch verstanden“, „Behauptungen“), mir mindere Intelligenz anzudichten (Stichwort: Verständnis) oder Deine eigene Weisheit (Stichwort: „ehrliche Fragen“) zu bewerben.
Ich liebe diese Anspielungen. „Richtig“ heißt, so wie Du das tust, oder? Sei mir nicht böse – aber langsam frage ICH mich ERNSTHAFT, was Du eigentlich bezweckst. Willst Du Meinungen austauschen oder Deine Nase rümpfen?
So wie ich es schon vorher gehalten habe, so halte ich es nun wieder. Wenn jemand Dialog wünscht, dann werde ich der Einladung folgen. Wenn jemand polemische Kommentare schreibt, werde ich mit Zynismus antworten. Und wenn jemand überheblich wird, dann muss er damit leben, dass ich es auch sein kann.
lG,
Daniel
Stef Sagte:
on 10/07/2009 at 07:33
Lieber Daniel,
also, mein Kommentar war ernst gemeint und ich wollte mich nicht über Dich lustig machen (übrigens muss jemand nicht unintelligent sein, wenn er kein „richtiges“ Verständnis der Bibel hat; die meisten sind m.E. einfach falsch/schlecht gelehrt worden).
Ich verstehe natürlich, dass Du nach dem, was Du erzählst ein „gebranntes Kind“ bist. Das erklärt natürlich Einiges (vor allem auch Deine etwas bissige Art, Dich über die „Irrtümer“ der Bibel lustig zu machen).
Die Anmerkung, dass Du in Deinem Blog keine (ehrliche) Fragen stellst, sondern lediglich Behauptungen aufstellst stimmt denke ich dennoch. Dass Du die Fragen bereits früher mal gestellt hattest konnte ich ja nicht wissen (ich bezog mich ja nur auf Deinen Blog).
Deine Artikel wirken auf mich auf jeden Fall so, dass Du einem Kritiker der Bibel sofort (und uneingeschränkt) Glauben schenkst und Du Dich für die Meinung der Befürworter gar nicht (mehr) interessierst. Aber das ist wie gesagt verständlich, nachdem was Du über Deine „christliche Vergangenheit“ erzählt hast (mein ich ernst und nicht sarkastisch).
Ich habe ehrlich volles Mitgefühl. Ich selbst habe ja auch eine Menge unschöner Dinge im christlichen Umfeld erfahren (siehe meine „Geschichte“ auf meiner Website).
Noch kurz zur Übersetzung von „Götter“ oder „Söhne Gottes“:
es ist hier nicht nur eine Frage der Übersetzung, sondern des übersetzten Textes selbst. Wir habe ja nicht EINEN Originaltext der Bibel, sondern tausende von Abschriften (Lesearten). D.h. je nachdem welche „Leseart“ der Übersetzer bevorzugt (bzw, zur Verfügung hat), kann er den Text anders übersetzen (ohne einen Übersetzungsfehler zu machen).
Weiterhin gibt es vom Alten Testament sowohl eine hebräische Version (die Bibel der hebräisch sprechenden Juden) und eine griechische, schon sehr frühe Übersetzung ins Griechische (die Bibel der griechisch sprechenden Juden der Diaspora und der ersten Christen, die Septuaginta).
Bevor man also eine unklare Bibelstelle versucht zu deuten, sollte man sich also die verschiedenen Übersetzungen vorher mal anschauen, damit man keine falschen Rückschlüsse zieht nur aufgrund einer besonderern Leseart (wie in diesem Fall bei der Übersetzung der Einheitsübersetzung; der Übersetzungskommentar bzgl. der „Götter“ ist übrigens als „Meinung der Übersetzer“ zu verstehen. Man kann da durchaus auch eine andere Meinung haben, da es sich um eine Vermutung handelt. Dennoch halte ich die Einheitsübersetzung allgemein für eine sehr gute Übersetzung, soweit ich das beurteilen kann).
Zum Schluss bzgl. des „richtigen“ Bibelverständnisses:
Natürlich kann man da unterschiedlicher Meinung sein (und mein Verständnis muss auch nicht das beste sein). Ich meinte damit, dass man sich erstmal die „Auslegung“ einer Bibelstelle von seriösen und GUTEN Theologen anhören sollte (von denen gibt es heutzutage leider nur wenige; ich lese deshalb meist die alten Kirchenväter-Kommentare), bevor man sich ein abschließendes Urteil über eine Bibelstelle macht. Erst, wenn man beide Seiten gut kennt sollte man sich m.E. ein endgültiges Urteil machen. D.h. man muss ja nicht der Meinung eines bestimmten Auslegers sein, aber ihn zumindest angehört haben. Ich dachte eben, dass Du nur dieses eine Buch gelesen hättest und Dich nie ernsthaft mit einer ausgewogenen Bibelauslegung beschäftigt hättest.
Wenn dem also nicht so ist, dann ist das ja um so besser und meine Kritik hat sich erledigt.
Stef Sagte:
on 10/07/2009 at 07:41
Ach übrigens: ich vertrete hier weder die ganze Christenheit, noch die katholische Kirche. Ich bin schlicht und einfach auf der Suche nach DER Wahrheit. Und die hat mich eben (nach Prüfung der Alternativen übrigens) zum christlichen Glauben und später (nach Austritt aus der kath. Kirche) wieder zur kath. Kirche geführt.
Es gibt auch aus meiner Sicht eine Menge Missstände innerhalb des Christentums und der kath. Kirche (das liegt daran, dass Christen wie ich auch Menschen sind und damit fehlerbehaftet). Aber ich denke, dass das im (Neu-)Heidentum ähnlich ist, oder?
petersemenczuk Sagte:
on 14/07/2009 at 10:27
@hallo Ihr Lieben,
Irren ist nicht biblisch sondern, menschlich!
Der Mensch steht ab seiner Leibgeburt in diese sichtbare Welt
hinein, unter dem Geist der Welt und des Irrtums und wird durch
ihn gelehrt, geformt und untewiesen.
Wer sich diesem Geist entfernt, wird als Aussenseiter betrachtet, so
auch Jesus Christus und später seine Jünger und Aposteln.
Jakobus,ein Jünger Jesu schreibt dazu:“Wo Neid und Zank ist im Herzen eines Menschen, und habt ihr solches in eurem Herzen,
so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die WAHRHEIT GOTTES.
Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, SONDERN IRDISCH,
MENSCHLICH und TEUFLISCH. Jakobus 3,
Will darum der irdische, natürliche und ungeistige Mensch
( nach dem Urtext der griechischen Bibelausgabe“der Psychikos“
die Schriften und Bibel Gottes verstehen, so braucht er den Geist Gottes indem und durch dessen treiben sie entstanden sind, der den
Menschen und Sucher eröffnet und lehrt, unterrichtet und formt, die Gedanken Gottes und seine Wege mit dem Menschen zu verstehen.
1.Allein GOTT, Jesus Christus und der Geist Gottes,
ist die erste Autorität des Menschen auf Erden zu seiner Erlösung, Gerechtigkeit, Heiligung und Teilnahme an der Weisheit Gottes.
2. Die Schriften der Aposteln und Propheten Gottes,(Bibel)
ist die zweite Autorität des Menschen auf Erden zu seiner
Erlösung,… so er sie lesen und deuten kann.
Apostel Petrus schreibt der Gemeinde, von den Briefen und seinen Aussagen des Apostel Paulus folgendes:
„Und die Geduld unseres Herrn achtet für eure Seligkeit, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist,
euch geschrieben hat,
Wie er auch in allen Briefen davon redet, IN WELCHE SIND ETLICHE DINGE SCHWER zu verstehen,
welche die Ungelehrigen und Leichtfertigen(bis in unsere Zeit)
verdrehen und(verfälschen), wie auch die anderen Schriften,
ZU IHRER EIGENEN VERDAMMNIS. 2. Petrus 3,
Wer nicht zwischen dem dreimal Heiligen Gott, Jesus Christus und dem Heiligen Geist, U-N-D,
DER Schrift und Bibel nicht unterscheiden kann, und dennoch wagt,
die gemieteten und ausgeliehenen Bibelzitate zu verkünden um seiner Vorteile wegen, die da sind Mammon, Ehre, Ruhm und Macht über Fleisch und Blut, sprich Menschen,
DER verdammt sich selber!!!
UNSER Juden wie Christen-GOTT lebt und ist gegenwärtig bei den Seinen wie Er in der Vergangenheit und Geschichte zugesagt hat.
ER offenbart sich aber nur denen durch seine Erscheinung und Licht- gestalt, „WEM der es der SOHN will offenbaren“! Matthäus 11, 27
Wer an GOTT, Jesus Christus und dem Heiligen Geist KRITIK übt als natürlicher und ungeistiger Mensch in seinem endlichen Litermaß des menschlichne Denkvermögen, spielt mit seinem ewigen Leben und seiner von Gott zuerkannten Geistigen Identität und Würde.
„Denen wird die Sünde behalten werden bis in alle Ewigkeit sagt Christus, wahrer Gott und wahrer Prophet.
Peter Semenczuk
Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im Internet und Selbstverlag.UMSONST wie Christus seinen Jünger geboten hat.Mathäus 10, 8 /Apostelgeschichte 3,6 u.v.m.